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| Schwester |
SchwesterEine Schwester ist ein Mensch weiblichen Geschlechts, der
- die Eltern mit der betrachteten Person teilt, siehe Verwandtschaftsbeziehung
- einem nahesteht (vgl. auch sista im Rap).
- einem Orden angehört (Ordensschwester, Nonne);
- in einem Pflegeberuf tätig ist (vgl. Krankenschwester).
ja:姉妹
Mensch
Der moderne Mensch (Homo sapiens) ist ein Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenaffen (Haplorhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae). Früher wurden Mensch (Hominidae) und Menschenaffen (Pongidae) insbesondere aufgrund der besonderen geistigen Entwicklung des Menschen als zwei getrennte Familien betrachtet, jüngere Untersuchungen sehen zwischen beiden Gruppen ein engeres Verwandtschaftsverhältnis und stellen sie daher in eine gemeinsame Familie. Der moderne Mensch ist die einzige bis heute überlebende Art der Gattung Homo.
Manchmal wird für den modernen Menschen auch die wissenschaftliche Bezeichnung Homo sapiens sapiens gebraucht, die zum Ausdruck bringen soll, dass der Neanderthaler (dann Homo sapiens neanderthalensis) zur selben Art gehörte wie der moderne Mensch. Diese Ansicht gilt heute aber als sehr zweifelhaft, weswegen die moderne Bezeichnung schlicht Homo sapiens ist. Sie leitet sich aus dem Lateinischen von homo:„Mensch“ und sapiens:„weise“ ab.
Die einzigartige Stellung des Menschen im Tierreich
Wie manche andere Tiere, weist der Mensch einige hoch spezialisierte Merkmale auf. In vermutlich zwei Eigenschaften, sicher aber hinsichtlich eines Kriteriums unterscheidet er sich deutlich von den heute bekannten übrigen Tierarten:
Mit Bestimmtheit lässt sich sagen, dass beim Menschen die biologische zu Gunsten einer "kulturellen" Evolution in den Hintergrund getreten ist. Aufgrund seiner intellektuellen oder auch kulturellen "Fähigkeiten" ist er in der Lage, sich veränderten Umweltbedingungen sehr viel besser und schneller anzupassen als jedes andere Tier. Die Evolution hat sich beim Menschen auf die Verbesserung seiner Kulturfähigkeiten (Schrift, gedankliche Konstrukte wie Mathematik, Religion oder Recht, Ausdruck von Gefühlen und Gedanken durch Kunst) ausgeweitet; diese Kulturtechniken durchlaufen nunmehr selbst einen Evolutionsprozess. Andere Tierarten dagegen durchlaufen nach heutigem Wissen mitsamt ihrer Kultur die Evolution.
Kunst]]
In diesem Zusammenhang ist festzustellen, dass andere Tiere nicht im selben Maße wie der Mensch die Fähigkeit besitzen, ihre im Phänotyp entwickelten Fähigkeiten, ihr erlerntes Wissen, auf die nachfolgenden Generationen zu übertragen. Der Mensch besitzt ein historisches Bewusstsein: Er steht nicht in der Notwendigkeit, Informationen entweder durch die genetische Vererbung zu erhalten oder Erfahrungen genauso wie seine Vorgänger immer aufs Neue selbst machen zu müssen, sondern er kann auf Handlungen und Informationen zurückgreifen, die viele Generationen vor ihm geschaffen haben (wobei es aber auch bei zahlreichen sonstigen Tierarten zur Traditionsbildung kommt, beispielsweise bei Menschenaffen). Der Mensch ist vermutlich viel stärker als jedes andere Tier in der Lage, in seinem zeitlichen Bewusstsein Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft in kausale Zusammenhänge zu bringen. Somit kann er seine Handlungen vergleichen, um "viele Ecken herum" planen (Kreativität) und somit teilweise eine Zukunft entwerfen, die er durch seine absichtlichen Handlungen schaffen sollte. Der Mensch ist in der Lage, die Lebensbedingungen seiner Art durch Arbeit bewusst zu gestalten, solange er sich seine Arbeit aussuchen kann und ihn keine sonstigen Hindernisse daran hindern.
Zum zweiten sind sich menschliche Individuen – vermutlich als einzige Lebewesen auf der Erde – sich selbst und ihrer eigenen Sterblichkeit bewusst. Durch das absehbare Sterben ergibt sich nur für den Menschen die Frage nach dem Sinn des Lebens und dem Leben nach dem Tod. Diese Fragen sind in der Philosophie und der Religion zentralständige Themen.
Nicht allein typisch für den Menschen, jedoch bei ihm besonders stark ausgeprägt, ist seine Eigenschaft, sich hochorganisiert in größeren Gruppen zusammenzuschließen, was man in einer sehr abgeschwächteren Form auch bei anderen Tieren wie zum Beispiel Wölfen oder Affen beobachten kann. Dies wird begünstigt durch die im Vergleich zu anderen Tieren komplexe Sprache des Menschen, die eine fortschreitende Arbeitsteilung ermöglicht. Auf der anderen Seite steht zu vermuten, dass die Entwicklung der Zivilisation auch die Entwicklung der Sprache in enger Wechselwirkung förderte und beides letztlich zu den hoch entwickelten Kulturen führte, die die Menschheit heute besitzt.
Entwicklung
Mit der Entwicklungsgeschichte der Menschheit von ihren Anfängen bis zum heutigen Jetzt-Menschen beschäftigt sich die Paläanthropologie, deren wichtigste Datenquellen die Archäologie liefert. Noch immer sind die Vorgänge der Menschwerdung aus affenartigen Vorfahren, vermutlich im Osten Afrikas, nicht endgültig aufgeklärt. Der gegenwärtige Stand der Erkenntnisse wird im Artikel Hominisation aufgezeigt.
Neben der biologischen Entwicklung ist für den Menschen jedoch auch seine kulturelle Entwicklung maßgeblich, welche auf die Entwicklung der Sprache zurückzuführen ist, mit der es dem Menschen erst möglich wurde Ideen auszutauschen. Der kulturelle Entwicklungsstand des Menschen war zunächst über Jahrhunderttausende hinweg nahezu konstant. Mit der Entstehung des modernen Menschen und seiner nachfolgenden Auswanderung aus Afrika beschleunigte sich jedoch die kulturelle Innovation, bis seit Ende der letzten Eiszeit mit dem Aufkommen von Ackerbau und Viehzucht der Mensch erstmals großräumig gestaltend in seine Umgebung eingriff. Seit dieser Zeit besitzt der Mensch eine über weitaus mehr als ein paar Generationen zurückreichende Geschichte, auf deren Grundlage die Individuen agieren müssen.
Typische Merkmale des modernen Menschen im Vergleich:
- Das Gehirnvolumen von Homo sapiens ist etwas kleiner als das des Neandertalers.
- Die Stirn ist am steilsten von allen Hominiden ausgeprägt
- Ober- und Unterkiefer sind leicht reduziert
Als Vorfahren des Homo sapiens kommen insbesondere die afrikanischen Populationen von Homo ergaster und Homo erectus in Frage. Die Zuordnung der Fossilfunde zu einzelnen Arten ist allerdings umstritten.
Der wissenschaftliche Begriff Homo sapiens wird nicht selten in leicht humoristischer Anspielung als Vorlage für die Kreation neuer Begriffe benutzt, die Eigenschaften des Homo sapiens darstellen, beispielsweise
- Homo oeconomicus
- Homo reziprocans
- Homo faber (Roman von Max Frisch)
- Homo ludens
- Homo sociologicus
- Homo ötzi
Die Entwicklung des Menschen muss auch deutlich im Zusammenhang mit der Entwicklung unseres Planeten, der Erde, gesehen werden. So zwangen die vielen Eiszeiten den Menschen, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen. Der Mensch war also in der Lage, sich immer wieder anzupassen und er kam und kommt mit den verschiedensten Lebensbedingungen zurecht. Im Gegensatz dazu sind die meisten Tiere auf einen Lebensraum beschränkt.
Verbreitung des modernen Menschen über den Globus
Alle heute lebenden Menschen sind sehr nahe miteinander verwandt, wie molekularbiologische Untersuchungen an der ribosomalen RNA und mitochondrialen DNA gezeigt haben. Die größten Unterschiede finden sich innerhalb der afrikanischen Populationen. Die Populationen außerhalb Afrikas sind – mit Ausnahme einiger später aus Afrika ausgewanderter Gruppen – genetisch sehr uniform. Moderne Funde unterstützen die „Out of Africa“-These, also die Ausbreitung des modernen Menschen vom afrikanischen Kontinent aus.
Fossilien, die dem biologisch modernen Menschen zugerechnet werden, gibt es seit etwa 160.000 Jahren, verstärkt seit ca. 100.000 Jahren. Lange Zeit lebte die Art in Afrika zeitparallel zum primär europäischen Neandertaler, der besonders an das Leben im eiszeitlichen Klima angepasst war. Im Nahen Osten, später auch in Europa, kamen beide gleichzeitig gemeinsam vor. Es ist unklar, ob sich beide Arten vermischt haben, die Mehrzahl der Fossilien weist deutlich erkennbare morphologische Unterschiede auf. Molekulargenetische DNA-Analysen sprechen gegen eine Vermischung beider Arten.
Die Menschheit kann auf genetischer Basis in zahlreiche Gruppen unterteilt werden. Diese konnten entstehen, da es früher aufgrund von geographischen Distanzen und kultureller Differenzen keinen kontinuierlichen Genfluss aller Populationen gab.
So können die verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen den menschlichen Populationen relativ genau ermittelt werden. Das Genographic Project untersucht mit Hilfe moderner Methoden, wie sich die Menschheit als sie von Afrika den Rest der Welt besiedelte in immer mehr Gruppen aufspaltete. Dabei kann jeder an dem Projekt teilnehmen, indem er seine DNA Probe untersuchen lässt. Auf diese Weise kann man herausfinden, woher die eigenen Vorfahren stammen.
Zuerst teilten sich die Menschen vor etwa 65.000 Jahren in die folgenden drei heute noch lebenden Gruppen auf:
#Nicht-Afrikaner
#Afrikaner außer San
#San und Khoi Khoi
Die beiden Gruppen der Afrikaner blieben auf ihrem Heimatkontinent während die Nichtafrikaner nach Asien auswanderten. Die San und Khoi Khoi leben heute im südlichen Afrika, sie unterscheiden sich von allen anderen Afrikanern genetisch und durch ihre Sprache (Klicklaute).
Auch die Nichtafrikaner teilten sich nicht lange nach ihrer Auswanderung vor etwa 55.000 Jahren wieder in eine nördliche und eine südliche Gruppe auf.
Die südliche Gruppe spaltete sich wenige Jahrtausende später weiter in Australier (heutige Aborigines, Tasmanier und Papuas), Negritos (heute Andamaner, Aeta, Semang, Senoi) und Südasiaten (heute: Südchinesen, Thai, Khmer, Indonesier, Philipinos, Polynesier und andere Bewohner Ozeaniens) auf.
Die nördliche Gruppe teilte sich vor etwa 45.000 Jahren in "Weiße" (dunkelhäutige Inder, südwestasiatische Völker, Araber, Nordafrikaner, hellhäutige Menschen europäischer Abstammung) und Nordasiaten (heute: Mongolen, Tibetaner, Sibirische Bevölkerung, Nordchinesen, Japaner, Ainu, Koreaner, Inuit) auf. Von den Nordasiaten trennten sich zwischen 30.000 und 14.000 Jahren dann die Indianer (Nord- und Südamerika) ab.
In prähistorischen Zeiten haben sich die unterschiedlichen Populationen der Menschheit an den regionalen Grenzen ihres Verbreitungsgebietes immer wieder vermischt, wobei dieser Effekt lange Zeit nur gering war.
Heute ist der Mensch mit über 6 Milliarden Individuen bis auf einige Wüsten- und Bergregionen, einige Inseln und die Antarktis auf dem ganzen Globus anzutreffen. Durch die zunehmende Mobilität vermischen sich die unterschiedlichen genetischen Gruppen immer mehr, nachdem sie früher durch geographische Distanz oder kulturelle Unterschiede genetisch voneinander getrennt blieben. So bilden sich immer mehr neue Ethnien (z.B. Farbige in den USA). Andere Gruppen wie z.B. die San und Khoi Khoi sind dagegen dabei ganz zu verschwinden, da ihre Kultur immer mehr zerstört wird und sie in Städte wandern und sich dort vermischen.
Biologie
Anatomie
Der menschliche Körper ist ein kompliziertes Gebilde, das zu 60 bis 70% aus Wasser, etwa 20% Proteinen, 15% Fetten und 5% Mineralen und anorganischen Stoffen besteht. Ein erwachsener Mensch hat eine typische Körpergröße zwischen 150 cm und 200 cm. Die Anatomie des Körpers ist im Artikel Anatomie des Menschen detailliert beschrieben: Wie bei anderen Wirbeltieren auch, lässt sich der Körper strukturieren in einen Stütz- und Bewegungsapparat, die inneren Organe, das Nervensystem und die Sinnesorgane. Doch greift die Reduktion auf eine rein funktionale Betrachtung des Körpers zu kurz, der Körper des Menschen stellt als Grundbedingung für die Existenz des Menschen einen unabdingbaren Rahmen für seinen Geist und sein Erleben der Welt dar.
Genetische Verwandtschaft
Das menschliche Genom enthält sowohl kodierende als auch nicht-kodierende DNA-Sequenzen, die denjenigen anderer Lebewesen erkennbar homolog sind und mit DNA-Sequenzen sehr nahe verwandter Arten wie der anderer Menschenaffen sogar völlig übereinstimmen. Anhand quantitativer Messungen der Ähnlichkeit dieser Basenpaarketten kann man umgekehrt auf die Verwandtschaftsverhältnisse zurückschließen. Dies bestätigt Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans in dieser Reihenfolge als nächste menschliche Verwandte.
Soziologie
Die Soziologie beschäftigt sich nahezu ausschließlich mit dem Menschen, obwohl es in den 1920er Jahren Versuche gab, eine "Tiersoziologie", sogar eine "Pflanzensoziologie" zu etablieren.
Warum das biologisch erschlossene Tier "Mensch" besondere Eigenarten hat, untersuchen beziehungsweise beantworten i. w. S. die Anthropologie, sodann die Soziobiologie und die Biosoziologie. Daher nimmt dann die Soziologie ihre Axiome, wenn nicht Soziologen selber soweit ausgreifen.
Der Versuch, schon einmal eine Soziologie für extraterrestrischer Lebewesen mit menschenähnlicher geistiger Entwicklung zu entwerfen, wie beispielsweise die 'Exosoziologie', sind so lange rein spekulativ, bis sie empirisch geprüft werden können.
Recht
Rechtlich gesehen ist der Mensch zumeist eine ("natürliche") Person, deren Status je nach Staat unterschiedlich festgelegt ist, jedenfalls ist er rechtsfähig. Im "Bürgerlichen Gesetzbuch" der Bundesrepublik Deutschland heißt es dementsprechend in § 1: Die Rechtsfähigkeit des Menschen beginnt mit der Vollendung seiner Geburt. Es gibt Gesellschaften, in denen das nicht jeder Mensch ist: In Stammesgesellschaften beispielsweise kann ein Neugeborenes bis zur Anerkennung durch den Vater ohne Rechtsfähigkeit sein; in Staaten mit Sklaverei gelten Sklaven zuweilen als "Sachen" u. a.
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen soll in jedem Staat einen Grundstatus vorgeben. Gemäß diesem Menschenbild besitzt jeder einzelne Mensch von Geburt an eine besondere, unantastbare und unveräußerliche Würde. Aus diesem Grund hat jeder Einzelne bestimmte Rechte, zum Beispiel das Recht auf Leben, auf körperliche Unversehrtheit, auf Religionsfreiheit und auf Meinungsfreiheit sowie auf einen angemessenen Arbeitslohn. Dieses Ideal ist aber nicht überall verwirklicht, denn in vielen Staaten werden Leute ohne Gerichtsverfahren eingesperrt, Gefangene gefoltert, Frauen und Kinder unterdrückt und Menschen leben in Armut. Ferner wird das Grundrecht auf Leben, obgleich mit dem Begriff der Würde eng verknüpft, in keinem Land als unantastbar angesehen, da eine solche Unantastbarkeit mit jeglicher Bewaffnung (Armee, Polizei usw.) im Widerspruch stünde.
Manche Kulturkreise und Religionen kennen keine allgemein gültigen Menschenrechte. Insbesondere der Islam, die indische und die chinesische Kultur machen einen Unterschied zwischen "Gläubigen" und "Ungläubigen" oder zwischen den Rechten des Mannes und denen der Frau.
Religion
Der Mensch handelt selbst sowohl als glaubendes, betendes, Riten ausübendes Subjekt, als auch als Objekt religiöser Riten und Anbetungen. Nicht in allen Religionen gilt er als direkte Schöpfung eines oder mehrerer Götter.
Religionen und religiöse Motive haben nahezu die gesamte bekannte Geschichte des Menschen begleitet, zuerst als Verehrung von Naturkräften, dann als Anbetung mehrerer Götter und schließlich als Monotheismus. Dies führte zu der philosophischen Frage, in wieweit die Religion zu den spezifischen Merkmalen des Menschen gehöre.
Das Christentum, das Judentum und der Islam betrachten die Entwicklung des Menschen, wie auch die gesamte Schöpfung als Werk Gottes. Für die großen christlichen Religionsgemeinschaften bestehen dabei keine Widersprüche zwischen dem wissenschaftlich Bewiesenem und dem christlichen Glauben, weil nach ihrer Auffassung Theologie und Wissenschaft unterschiedliche Fragestellungen behandeln.
Aus Sicht christlicher Kreationisten, die vor allem in den USA ein umfangreiches Unterstützerfeld haben, wird die Vorstellung, der Mensch habe sich über Jahrmillionen aus tierischen Vorfahren entwickelt, in wörtlicher Auslegung der biblischen Schöpfungsgeschichte entschieden abgelehnt.
Verwandte Themen
- Anatomie des Menschen
- Anthropologie
- Menschheitsgeschichte
- Hominisation
- Humanismus
- Körpergröße
- Daten des menschlichen Körpers
- Kreativität
- Menschenbild
- Menschenrechte
- Philosophische Anthropologie
- Psychologie
- Schwanzmensch
- Soziologie
- Weltbevölkerung
Literatur
- Friedemann Schrenk, Timothy G. Bromage, Henrik Kaessmann: Die Frühzeit des Menschen: Zurück zu den Wurzeln. Biologie in unserer Zeit 32(6), S. 352 - 359 (2002),
- Walfried Linden, Alfred Fleissner: Geist, Seele und Gehirn. Entwurf eines gemeinsamen Menschenbildes von Neurobiologen und Geisteswissenschaftlern, LIT-Verlag Münster 2004, ISBN 3825879739
Weblinks
- [http://www-users.med.cornell.edu/%7Espon/picu/calc/bsacalc.htm Body Surface Area Calculator] - Tool zur Berechnung der Körperoberfläche eines Menschen (engl.)
- [http://www.med-rz.uni-sb.de/med_fak/anatomie/bock/3dstart.htm 3D Anatomie]
- [http://caliban.mpiz-koeln.mpg.de/~stueber/darwin/werke05/index.html Charles Darwin: Die Abstammung des Menschen] (in der ersten deutschen Übersetzung (1875) des englischen Originaltextes)
- [http://www.tgs-chemie.de/evolution_des_menschen.htm Vergleich von Menschenaffen und Menschen]
- [http://clv.dyndns.info/pdf/255649.pdf Faszination Mensch - Buch im PDF-Format] (stark religiös motiviert)
Kategorie:Primaten
Kategorie:Anthropologie
Kategorie:Menschenrechte
ko:사람
ms:Manusia
ja:人間
nb:Menneske
simple:Human
zh-min-nan:Lâng
GeschlechtUnter Geschlecht (von ahd.: gislahti "was in die selbe Richtung schlägt") versteht man
- die prinzipielle Unterscheidung zweier Lebewesen, die sich zum Zweck der Fortpflanzung miteinander vereinen, siehe männliches Geschlecht, weibliches Geschlecht; somit deren
- genetische (chromosomale),
- gonadale oder hormonelle,
- genitale (somatische) Ausstattung
- das Identitätsgeschlecht eines Menschen und das soziale Geschlecht, insbesondere beim Menschen Geschlechterrolle, Sex und Gender
- in der Sprachwissenschaft
- das grammatische Geschlecht (Genus) von Worten (männlich, weiblich, sächlich)
- das natürliche Geschlecht (Sexus) der durch die Worte bezeichneten Lebewesen
- Gattung, Art (das menschliche Geschlecht)
- veraltet für Generation
- eine über die Generationen hinweg bestehende Mehrzahl blutsverwandter Menschen, die sich gerne über Rang und Status definiert – Beispiel: Der Aufstieg/Niedergang eines Geschlechts) – Liste der Geschlechter in Wikipedia
- kurz für Geschlechtsorgan
- in der Topologie die Anzahl der „Löcher“ einer Mannigfaltigkeit, siehe Geschlecht (Fläche)
- in der Schweiz der Familienname
- in der Musik ein Tongeschlecht
- in der Elektrotechnik die Form von Steckern, durch die Informationen durch Ströme und Spannungen übertragen werden
ja:性別
simple:Sex
PersonPerson hat mehrere Bedeutungen:
Person im alltäglichen Sinn meint einen bestimmten Menschen, dem soziologisch eine bestimmte Rolle (Frau, Vater), ein Amt (Richter), ein Beruf (Krankenschwester) oder eine Herkunft (Bayer) zukommt und juristisch ein bestimmtes verfassungsrechtlich festgelegtes Subjektsein (Rechte und Pflichten). Dieser Person-Begriff ist also ein Sammelbegriff für die Erscheinung eines Menschen.
Person im philosophischen Sinn meint ein bestimmtes Menschenbild: eine Theorie des Menschseins: was ein Mensch wesentlich ist: was die Elemente sind, die sein Menschsein qualifizieren, bestimmen: die ihn zu dem machen, was er als Mensch bzw. Person ist (z. B. dass er ein Sozialwesen ist, eine Individualität hat und ein Vernunftwesen bzw. Geistwesen ist, dass er wesentlich auf die Natur bezogen ist, die ihm im Kosmos und der geologischen, meteorologischen und biologischen Umwelt vorgegeben ist). Dieser Person-Begriff bezeichnet das Wesen des Menschseins, mitunter auch Personalität genannt.
"Person" darf nicht mit "Persönlichkeit" verwechselt werden, denn dies bezeichnet die Menge aller individuellen Eigenschaften eines Menschen. Dazu zählen biologische Merkmale und psychische, also die genetische Ausstattung eines Menschen und sein Charakter.
Wortherleitung
Die Herkunft des Wortes Person ist nicht vollständig geklärt; es existieren hierzu zwei verschiedene Theorien. Fest steht lediglich, dass es im 13. Jahrhundert als person, persone aus lat. persona ins Deutsche übernommen wurde. Der Ursprung des lateinischen Begriffes ist jedoch umstritten.
Manche halten den Begriff als Entlehnung aus gr. prosôpon, "Maske, Rolle, Mensch"; einer anderen (und von den meisten Etymologen heute für wahrscheinlicher gehaltenen) Theorie zufolge stammt es jedoch aus etrusk. phersu; Maske.
Hinter dem Wort "Person" steht das tiefenpsychologische Bild, dass alle Menschen in den meisten Situationen nicht 100% sie selbst sind, sondern sich wie Schauspieler verhalten, die ihre Rolle mehr oder weniger gut spielen. Hört man genau auf das was jemand sagt, also das was seine Maske durchtönt (lat. per'son'are = durch'tön'en), so erhält man vielleicht einen tieferen Einblick in die wirkliche "Person". Vgl. hierbei das antike Theater, bei der mehrere Personen von einem Schauspieler mit unterschiedlichen Masken (durch die die Schauspieler dann sprachen) gespielt wurden.
Das Begriffsfeld Person erstreckt sich über verschiedene Zweige der Geistes-, Human- und Gesellschaftswissenschaften:
Philosophie
In der klassischen Philosophie ist die Definition des Boethius der Ausgangspunkt des Personenverständnisses: Persona est rationalis naturae individua substantia, d.h. Person ist die individuelle Substanz rationaler (vernünftiger) Natur. Dies meint, dass der Erscheinung des Menschen als denkendem Lebewesen ein sinnlich nicht wahrnehmbarer Wesenskern zugrunde liegt, der seiner denkenden und körperlichen Natur sinnlich verborgen zugrunde liegt, also metaphysisch ist (meta: über, hinter; physisch: naturhaft).
"Person" in diesem Sinne wurde in der mittelalterlichen Philosohie dann öfter mit dem Begriff "unsterbliche Seele" identifiziert. In der Philosophie der Neuzeit (Aufklärung) wurde dieser Personen-Begriff dann vielfältig kritisiert (diese metaphysische Dimension argumentativ bestritten), und in der Folge dann nicht mehr oft mit "unsterblicher Seele" identifiziert.
Kant unterscheidet deutlich zwischen dem Personbegriff als Vernunftwesen (Person: Lebewesen das nach vernünftigen Prinzipien denken kann und von daher seine Würde als Person erhält, die Tieren nicht zukommt, weil sie ein solches Vermögen nicht besitzen) und der "unsterblichen Seele" als reiner Vernunftbegriff: einer in der Vernunft vorkommenden Idee, auf die man denkerisch nach Kant zwingend stößt, wenn man den Begriff der Vernunft als moralischer Vernunft konsequent durchdenkt. Näheres zum Seelen-Begriff Kants unter Seele.
In moderneren philosphischen Strömungen sind Personen die Subjekte der Ethik. Manche Ethiker, so Peter Singer, unterscheiden zwischen Mensch und Person. Diskursethisch lasse sich dies so begründen, dass nur der Mensch als Person gelten kann, der in der Lage ist, sich im Diskurs zu äußern. Kritiker wie Robert Spaemann stellen Singers Unterscheidung zwischen Mensch und Person in Frage, durch die Graduierungsunmöglichkeit zwischen 'etwas' und 'jemandem', sowie der biologischen Zugehörigkeit zum Menschengeschlecht als alleinigem Kriterium für Personalität. Auch Vertreter des Naturrechts argumentieren, dass dem Menschen - durch seinen Geist - von Anfang an und in allen Situationen (also etwa auch im Koma) das Personsein und damit seine besondere Würde zukommt.
Genauso erkennt der Personalismus, besonders der jüdische (z.B. Martin Buber) und der christliche (z.B. Romano Guardini), jedem Menschen das Personsein zu: Der Mensch ist an sich Person und dialogfähig (dialogischer Personalismus). Romano Guardini unterscheidet darüber hinaus zwischen Person als Wesensbegriff und Persönlichkeit als Individuation. In diesem Zusammenhang stellen sich die Fragen nach Verhältnis von Person und Welt sowie Person und Masse im Kontext einer Bedrohung durch Entpersönlichung/Depersonalisation (vgl. Ricarda Huch).
Die Christliche Soziallehre erkennt daher in der Personalität neben der Solidarität, Subsidiarität sowie dem Gemeinwohl und der Gerechtigkeit eines der Prinzipien für ein gelingendes menschliches Zusammenleben in Gesellschaft und Staat. Einen grundlegenden philosophisch-theologischen Überblick schuf Markus von Hänsel-Hohenhausen: Vom Antlitz in der Welt (Frankfurt/M. 2005; englisch: The Countenance in the World, London 2005).
Psychologie
In der Psychologie wird Person mit dem Menschen als Einzelwesen gleichgesetzt, der über eine Gesamtmenge an Anlagen und erworbenen Fähigkeiten verfügt, die sog. personale Struktur. Als Person ist jeder Mensch einmalig. Einige, so Andreas Wieland, gehen davon aus, dass für jeden Zeitpunkt im Menschen eine eigene Person existiert, die mit allen anderen konkurriert. Dadurch lassen sich Verhaltensweisen wie Faulheit erklären, da man durch zeitliches Verschieben die ungeliebte Tätigkeit selbst nicht erledigen muss, möglicherweise aber eine Nachfolgeperson im Menschen (Selbstkonkurrenz).
Rechtswissenschaft
In der Rechtswissenschaft ist Person jeder, der fähig ist, Träger von Rechten und Pflichten zu sein (Rechtssubjekt). Dies ist in erster Linie ein Mensch, der als natürliche Person bezeichnet wird. Seine Rechtsfähigkeit beginnt nach deutschem Recht mit der Vollendung der Geburt. Daneben existiert aber auch der in Anlehnung an die natürliche Person entstandene Begriff der juristischen Person, die Kraft gesetzlicher Anerkennung Rechtsfähigkeit erlangt. Hierzu werden z. B. Körperschaften oder Vereinigungen wie der eingetragene Verein, die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oder die Aktiengesellschaft gezählt.
Weitere Bedeutungen
- Literatur: Die Personen (Figuren) einer Erzählung (Personage).
- Person (Sprache): eine dem Subjekt eines Verbes entsprechende grammatikalische Form
Weblink
- [http://www.theologie-systematisch.de/anthropologie/1grundbegriffe.html theologie-systematisch.de] Aktuelle Literatur zum Person-Verständnis des Menschen
- [http://www.textlog.de/1913.html Person im Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe von Friedrich Kirchner (1907)]
- [http://www.moderatorenschule-muenchen.de TV-Coaching für Anfänger und Fortgeschrittene, Fit for Casting, Videofeedback]
Kategorie:Mensch
Kategorie:Allgemeine Zivilrechtslehre
Kategorie:Soziale Rolle
Kategorie:Psychologie
Rap
Rap [] ist ein Sprechgesang und Teil der Kultur des Hip Hop. „to rap“ (dt.: klopfen, pochen, meckern) deutet die Art der Musik und des Sprechgesangs an. Mit dem Begriff Rap-Musik bezeichnet man daher auch die Hip-Hop-Musik. Heute hat sich der Rap teilweise von seinen Wurzeln gelöst und wird auch in anderen Musikstilen eingesetzt, z. B. in Pop, Eurodance, Crossover und Nu Metal.
Dieser Artikel beschäftigt sich daher vor allem mit der Technik des Rappens, siehe deshalb auch die beiden Hauptartikel Hip Hop (Subkultur) und Hip Hop (Musik) für die Hip-Hop-Kultur und ihre Musik.
Anfänge
Rap entstammt ursprünglich der afrikanischen Kultur, insbesondere der Tradition der Griots. Aus dem jamaikanischen Toasting entstand er etwa Ende der 1960er Jahre in afroamerikanischen Großstadtghettos (v. a. in New York). DJs, die in Diskotheken und Clubs Platten auflegten, sagten Musikstücke an und machten Sprüche und Kommentare in einem der Jugend zugänglichen Slang. Dies taten sie zunehmend in Reimen zum Rhythmus der Musik. Dabei wurden in erster Linie Platten von bekannten Funk-Musikern gescratcht und backspinned. Beim so genannten backspin wird mit zwei Plattenspielern, auf denen die gleiche Platte liegt, ein Loop, also die Wiederholung einiger Takte erzeugt.
Die Aufgaben des DJs wurden schließlich mehr und mehr von so genannten MCs (Master of Ceremony, fälschlicherweise auch als Microphone Chief oder Microphone Checker bezeichnet) übernommen. Als die Rap-Einlage dann zu einem festen Bestandteil der Musik des DJs wurde, wurden auch die Texte länger und gehaltvoller, man begann Geschichten zu rappen und auf diesem Weg seinen Ansichten und Gefühlen Ausdruck zu vermitteln. Heute ist von Außenstehenden der Begriff Rapper etabliert, während MC in den Hintergrund getreten ist.
Als erste Rap-Aufnahme wird oft King Tim (Personality Jock) von der Funk-Combo The Gap Band erwähnt, aber auch frühe Platten der Last Poets waren ein wichtiger Grundstein für gesprochene Reime. Die ersten kommerziell erfolgreichen Stücke des Hip-Hop kreierten Grandmaster Flash and the Furious Five mit The Message (über den harten Alltag auf der Straße) oder The Sugarhill Gang mit Rapper's Delight (veröffentlicht 1979; ein reiner Partytext) in den frühen 1980ern. Später etablierten bis heute bekannte Rapper wie Run-DMC, LL Cool J (Ladies Love Cool James) oder die Beastie Boys diesen Musikstil auch außerhalb der Ghettos.
Rap beinhaltete stets auch politische und soziale Themen, wie sie zum Beispiel von Public Enemy immer wieder lautstark ins Bewusstsein ihrer Hörer gerückt wurden. Des weiteren erlangten Gang Starr, bestehend aus dem MC Guru, sowie DJ Premier, EPMD mit Erick Sermon, Geto Boys mit Willy D und Scarface größeren Bekanntheitsgrad, auch über die USA hinaus.
Entwicklung
In den 1990er Jahren wird in den Texten des Raps das Leben der amerikanischen Ghettos seit den 1970er Jahren wieder aufgerollt. Dabei handeln sie oft von den Problemen der Kriminalität, Drogen und des Sex (Prostitution, unverhüteter Sex, u. a.). Von den männlichen Rappern, die bei weitem in der Überzahl sind, werden dabei teilweise ausgesprochen frauenfeindliche, sexistische, gewaltverherrlichende Aussagen hervorgebracht, die unter Umständen auch stark homophobe Einstellungen zum Ausdruck bringen. Dies führte zu der Bezeichnung Concious/Street Rap, die von KRS-One (the teacher) eingeführt wurde, dem damaligen Band-Leader der Boogie Down Productions und dem bis dahin unbekannten Rapper namens BurnArt, der aus seinem Block alle möglichen Geschichten erzählte, die sein Leben prägten. Viele Rapper wurden allerdings zunehmend von den Medien und Privatpersonen, die an dem Erfolg teilhaben wollten, als solche abgestempelt (siehe N.W.A. oder Tupac Shakur). Dadurch wurde der Begriff des Gangsta Rap zunehmends popularisiert.
Es gab immer wieder Konfrontationen wegen angeblich zu obszöner oder politisch inkorrekten Textinhalten, Musiker wie 2 Live Crew, N.W.A. (Niggaz With Attitude), Ice-T und Ice Cube mussten sich teilweise sogar vor Gericht ihre Aussagen verteidigen. Wie sehr die Rap-Szene an Gewalt und Verbrechen leidet, die nach wie vor in den Ghettos herrscht,zeigte sich als 2Pac (Tupac Shakur) und Notorious B.I.G. 1996 und 1997 bei einem Drive-By erschossen wurden. Weitere Gangster-Rapper sind 50 Cent, Snoop Dogg und Dr. Dre(ehmalig N.W.A. Mitglied)
Mittlerweile ist Hip Hop und mit ihm der amerikanische Rap zu einem weltweiten Geschäft geworden. Allerdings ist Rap nicht auf die englische Sprache beschränkt. Vor allem in Frankreich wurde der Rap als Sprachrohr über die Probleme in den Pariser Vorstädten sehr erfolgreich entwickelt. Aber auch in Spanien, Deutschland, Japan und Russland und der Schweiz erfreut sich Rap immer größerer Beliebtheit.
Hauptsächlich im Hip Hop beheimatet, wird inzwischen auch in anderen musikalischen Stilrichtungen (Dancefloor, House, Heavy Metal usw.) die Methodik des Rap verwendet.
Techniken
Reimtechniken
Je nach Fertigkeit und Ziel eines Liedes benutzt ein Rapper verschiedene Reimtechniken um seinen Text zu formulieren.
- Standardreim: Ein Reim gilt als Standardreim, wenn das Reimen zweier Wörter unmittelbar ersichtlich und leicht zu erkennen ist.
:Haus - Applaus - Maus
:Mund - rund
- Zweckreim: Ein reimendes Wort, das anscheinend nur an seiner Stelle im Text auftaucht um seine Funktion als Reim auszuführen, aber vom Sinn her nicht richtig in den Text passen will.
- Spit: Als "Spit" wird fälschlicherweise oft die Art des Reimes bezeichnet, bei der die zu reimenden Wörter gleich gesprochen werden, aber eine andere Bedeutung haben.
:Du bist ein schlechter Veejay
:du bekommst kein Respekt - wie Jay!
Spitten im eigentlichen Sinne bezeichnet aber eigentlich nur die Technik des (meist guten) Rappens.
- Double: Immer das letzte Wort einer Zeile (mit zwei silben) reimt sich auf das letzte Wort der folgenden Zeile, wobei immer 2 oder mehrere Zeilen ein Reimpaar bilden, bei dieser art des Reims spielen Neologismen eine große Rolle.
:ASCHEN-BECHER
:TASCHEN-RECHNER
:MASCHEN-FLECHTER
:FLASCHEN-ZECHER
- Mehrsilbiger Reim: Die letzten Silben einer Zeile reimen sich auf die letzten Silben der folgenden Zeile. Je mehr Silben sich reimen, als umso fortgeschrittener gilt diese Technik. Je nachdem wieviele Silben sich aufeinander reimen, spricht man von Trippelreimen bzw. Dreifachreimen, Vierfachreimen etc.. Man spricht hier auch von Kombos
Als Beispiel ein Fünffachreim, der zugleich ein durchgezogener Reim ist (weitere Besonderheit der Reim umfasst die ganze Zeile):
:Snap crack jewelry bling
:Flat jack who he bring
:Clack clack cooley ring
:Bad rap cuties claim
:Ascap put em in the river I'm the sushi king
:(Cam'ron auf „Killa Cam“)
- Durchgezogener Reim: Ein einfacher oder mehrsilbiger Reim auf die selbe(n) Endungen, läuft durch 4, 6, 8 usw aufeinanderfolgende Zeilen.
:Yo, Now I was downtown clubbin', ladies night
:Seen shorty she was crazy right
:And I approach baby like
:Ma, What's your age and type?
:She looked at me and said use a baby right
:I told her, I'm 18 and live a crazy life
:Plus I'll tell you what the 80's like
:And I know what the ladies like
:Need a man that's polite, listens and takes advice
:I could be all three, plus I can lay the pipe
:Come with me come stay the night
:She looked at me laughin', like boy your game is tight
:I'm laughin' back like show you right
:(Juelz Santana auf „Hey Ma“)
- Rekursiver Reim: Steht nach einem Double am Anfang der nächsten Zeile und reimt sich noch einmal auf die Silbe(n) des Doubles. Gibt einen angenehmen Effekt beim Hören und gilt in manchen Kreisen als niveauvoll.
:With the goons i spy
:Stay in tune with ma
:She like damn This the realest since kumbaya
:Kumbaya killa kam my lord...
:(Cam'ron auf „Killa Cam“)
- False Way: Eine Zeile und der Anfang der folgenden werden so gebaut, dass vom Reim und Sinn der Eindruck entsteht in der zweiten Zeile müsse am Ende ein Standardreim stehen. Stattdessen benutzt der Rapper aber ein ganz anderes Wort, das vom Sinn her auch richtig ist, sich aber nicht reimt. Eher in scherzhaft gemeinten Texten vorzufinden.
:Von Politik hab ich keine Peilung
:dafür lese ich zu wenig Videotext (erwartet wird Zeitung)
-Tag: Das erste Reimwort wird 4-8 mal wiederholt, z.B.:
:You follow me homie, listen, I subjected my ways motherfucker
:To cocaine, weapons that spray, at your fucking face motherfucker
:It's Santana the great motherfucker, in the place motherfucker
:Stay away motherfucka
:Cause I'm headed straight to the top, Motherfucka
:Diplomat Taliban slash ROC motherfucka
:Oh yeah, I do this for my block motherfucka
:D train, Al Gator, pop motherfucka
:(ibid.)
-Vorgezogener Reim: In der ersten Zeile wird das Reimwort in den ersten halben Takt gestellt, vorzugsweise dann bis zur Vollendung des Taktes eine Pause gemacht, und dann eine normale Zeile angehängt, mit dem Reimwort am Ende, z.B.:
:ich hab mehr schotter als bolzplätze
:denn ich stapel die tracks sowie kinder die holzklötze
Time Techniken
- Normal: Der Rapper spricht schlicht im Takt. Eine einfache und häufig gefundene Variante.
- Doubletime: Der Rapper „flowt“ doppelt so schnell, wie man die normale Geschwindigkeit ansetzen würde. Diese Technik erfordert etwas Übung, damit man weder den Takt verfehlt, noch akustisch unverständlich wird. Es gibt mitlerweile viele Rapper die diese Technik benutzen, beispielsweise Sleepy Eye Z Slimm
- Tripletime: Die Königsdisziplin im Schnell-Rappen. Der Rapper „flowt“ dreimal so schnell, wie man die normale Geschwindigkeit ansetzen würde. Wird aufgrund der Zunahme des Skill-Niveaus immer wichtiger bzw. beliebter. Beispiele: aus Amerika Twista und Rebel XD (welcher noch schneller als Tripletime ist), sowie als bekannte Deutsche Olli Banjo oder FFP.
- Gesang: Der Rapper flowt (teilweise auch schnell) seinen Text, wobei er mit seiner Stimmlage eine Melodie abläuft. Unterscheidet sich zum normalen Singen dadurch, dass der Gesang beim „flown“ meistens schneller ist, dafür die Melodie wenig kompliziert ist. Findet sich oft in Hooklines.
Literatur
- Arbeitstexte für den Unterricht: Rap-Texte, Reclam Verlag, ISBN 315015050-7 — enthält neben einer Sammlung von Hip-Hop- und Rap-Texten eine ausführliche Darstellung der Geschichte und der Hauptstilelemente (s.o.) des Hip Hop.
- Juice Magazine Erscheint Monatlich. Mit CD. Größtes Deutsches Hiphop-Magazin.
- Backspin Erscheint Monatlich. Nummer zwei unter den deutschsprachigen HipHop Magazinen.
- Bravo HipHop Erscheint alle 2 Monate, berichtet häufiger über die kommerziellen Rapper.
Filmografie
Einer der bekanntesten und erfolgreichsten Filme zum Thema Rap ist 8 Mile (2003) mit Eminem; ältere Filme, die die noch vom Battle entfernte ursprüngliche Stimmung des amerikanischen Hip Hop einfangen, sind Beat Street, Style Warz (1983) oder Wild Style. Die Hollywood-Produktion Save the Last Dance aus dem Jahr 2000 hatte hauptsächlich oder fast nur in den USA Erfolg.
Als erster deutscher Kinofilm der sich mit dem Thema Hip Hop beschäftigt, konnte der Film „Status YO“ von Regisseur Til Hastreiter im November 2004 Premiere feiern. Sowohl Kritiker als auch Hip-Hop-Fans würdigten den Film als Meilenstein der deutschen Hip-Hop-Kultur.
Kurioses
Ein Song mit Namen "The Rapper" von Donnie Iris (performed by Wolfman Jack & the Jaggerz) wurde 1977 im Pop-Stil veröffentlicht (ohne Rap-Gesang!). Die Bekanntheit des Begriffs "Rapper" war in den USA damit auch früh in allen anderen Musikbereichen bekannt geworden.
Siehe auch
- Hip-Hop
- Hip-Hop-Jargon
Weblinks
- [http://www.hiphop.de/ Hiphop.de] (Größtes deutschsprachiges Hiphop-Medium)
- [http://www.mzee.com/ mzee.com] (Großes deutschsprachiges Hip-Hop-Medium)
- [http://www.rap.de/ rap.de] (umfassende deutschsprachige Website über Rap)
Kategorie:Rap
Kategorie:Lyrische Form
Kategorie:Hip Hop
als:Rap
NonneDer Begriff Nonne (weibliche Form von griech. und lat. nonnus Mönch) bezeichnet
- eine Ordensschwester (umgangssprachlich für Schwestern aller Ordensgemeinschaften, im engeren Sinn nur in kontemplativen Orden). Die zugehörige Architekturform ist das Frauenkloster.
- eine buddhistische Nonne wird zunächst als Samaneri (Novizin) ordiniert. Nach der Vollordination ist sie eine Bhikkhuni.
- in der Entomologie den Nachtfalter (Lymantria monacha), einen Forstschädling, siehe Nonne (Schmetterling)
- im Bauwesen einen rinnenförmig nach unten gewölbten Dachziegel, der in Verbindung mit entgegengesetzt gewölbten Mönchen verwendet wird, siehe Mönch und Nonne
- ein Jungrind, das zur Fleischproduktion gehalten wird (landschaftlich, süddeutsch).
- den Neurologen Max Nonne
- ein Vogel aus der Gattung der Nonnen (Prachtfinken)
ja:尼
Krankenschwester
Krankenschwester/-pfleger ist ein Ausbildungsberuf des Teilbereichs Krankenpflege im Gesundheitswesen. Ein verwandtes Berufsbild ist die Kinderkrankenpflege (Kinderkrankenschwester/-pfleger) und die Altenpflege (Altenpfleger/in).
In der Schweiz heißt der Beruf seit 2004 dipl. Pflegefachfrau bzw. dipl. Pflegefachmann.
Ausbildung
Die Ausbildung ist in Deutschland im Krankenpflegegesetz (Gesetz über die Berufe in der Krankenpflege, KrPflG 1985) geregelt. Dieses Gesetz wurde durch Beschluss des Bundestages vom Juli 2003 geändert. Am 1. Januar 2004 trat ein neues Krankenpflegegesetz in Kraft. Unter anderem hat sich die Berufsbezeichnung geändert, welche fortan Gesundheits- und Krankenpfleger/in lautet. Nach altem Gesetz ausgebildete Pflegekräfte dürfen wahlweise die alte oder die neue Bezeichnung verwenden. Der neue Name soll ein in Zukunft erweitertes Aufgabenspektrum in Richtung Gesundheitsvorsorge und Beratung zum Ausdruck bringen.
Ausbildungsvoraussetzungen sind hiernach:
# Der Realschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung oder eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung oder
# der Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung, sofern der Bewerber
## eine mindestens zweijährige Pflegevorschule erfolgreich besucht hat oder
## eine Berufsausbildung mit einer vorgesehenen Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen hat oder
# die Erlaubnis als Krankenpflegehelferin oder Krankenpflegehelfer.
Krankenpflegehelfer
Ausgebildet wird an sog. Krankenpflegeschulen, die Krankenhäusern direkt angeschlossen sind.
Diese sind als Schulen des Gesundheitswesens im Tertiären Bereich angesiedelt und nach der International Standard Classification of Education (ISCED-97) als Bildungsstufe 5B klassifiziert. Für die Ausbildung findet das Berufsbildungsgesetz keine Anwendung. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab, sie besteht aus praktischen (mind. 3000 h) und theoretischen Anteilen. Sie ist nach §4, KrPflG gerichtet auf (kursiv gesetzt: Beispiele für Tätigkeiten aus diesem Bereich):
# die sach- und fachkundige, umfassende, geplante Pflege des Patienten
# - Erstellen eines individuellen Pflegeplans mit Hilfe der Pflegeprozessmethode, Durchführung von Maßnahmen
# die gewissenhafte Vorbereitung, Assistenz und Nachbereitung bei Maßnahmen der Diagnostik und Therapie
# - Anlegen von Verbänden, Legen von Magensonden, Katheterisieren
# die Anregung und Anleitung zu gesundheitsförderndem Verhalten
# - Beratungsgespräche und konkrete Hilfen im Hinblick auf gesunde Lebensführung (z. B. Ernährung),
# die Beobachtung des körperlichen und seelischen Zustandes des Patienten und der Umstände, die seine Gesundheit beeinflussen, sowie die Weitergabe dieser Beobachtungen an die an der Diagnostik, Therapie und Pflege Beteiligten
# - Krankenbeobachtung: bspw. Temperatur messen, Hautbeobachtung
# die Einleitung lebensnotwendiger Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder des Arztes
# - Herzdruckmassage, Beatmung, stabile Seitenlage
# die Erledigung von Verwaltungsaufgaben, soweit sie in unmittelbarem Zusammenhang mit den Pflegemaßnahmen stehen.
# - Dokumentation von durchgeführten Pflegemaßnahmen
# - Dokumentation der Krankenbeobachtung, Dokumentation von Vitalzeichen
# - Teilnahme an der Visite, Ausarbeiten der Verordnungen
Der praktische Unterricht findet auf den Stationen in den Krankenhäusern statt. Die theoretische Ausbildung (mind. 1.600h, nach neuem Gesetz 2.100h) umfasst folgende Fächer:
- Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde
- Hygiene und medizinische Mikrobiologie
- Biologie, Anatomie und Physiologie
- Fachbezogene Physik und Chemie
- Arzneimittellehre
- Allgemeine und spezielle Krankheitslehre
- Grundlagen der Psychologie, Soziologie und Pädagogik
- Krankenpflege
- Grundlagen der Rehabilitation
- Organisation und Dokumentation im Krankenhaus
- Sprache und Schrifttum
- Erste Hilfe
Ausbildungsvergütung
beträgt monatlich:
- im ersten Ausbildungsjahr 697,74 €
- im zweiten Ausbildungsjahr 754,91 €
- im dritten Ausbildungsjahr 846,69 €
typische Arbeitsbereiche
- Krankenhaus
- Einrichtungen der stationären Altenhilfe
- ambulante Pflegedienste
- Arztpraxen
- Dialysezentren
- Gesundheitsämter, Beratungsstellen
- Reha - Kliniken
- Kur - Einrichtungen
Verdienst/Einkommen
In staatlichen und kommunalen Einrichtungen, wie zum Beispiel Landeskrankenhäusern, erfolgt die Bezahlung nach dem Bundesangestelltentarifvertrag (BAT). Das Grundgehalt wird durch teilweise abgabenfreie Zuschläge wie Ortszulage, Schichtzulage, Tarifzulage oder bei Nachtarbeit Nachtzuschlag ergänzt. Kirchliche Arbeitgeber bezahlen meist einen an den BAT angelehnten Tarif. Bei privaten Arbeitgebern, wie Krankenhauskonzernen (z.B. Asklepios-, Helios- oder Sana-Kliniken), gibt es oft Haustarifverträge, die vom BAT abweichen können. Oft sind hier auch leistungsabhängige Gehaltskomponenten üblich. Die meisten Krankenhäuser zahlen noch Beiträge für eine tariflich vereinbarte ergänzende Altersversorgung, z.B. in die Kirchliche Zusatzversorgungskasse.
Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten
- Fachkrankenschwester/-pfleger (z.B. für Intensivmedizin, OP, Psychiatrie, Anästhesie)
- Weiterbildung zur Stations-, Bereichs- oder Pflegedienstleitung
- Praxisanleiter
- Studium: u.a. Pflegemanagement, Pflegewissenschaft, Pflegepädagogik
- Leitung von Altenheimen, Krankenhäusern, Betrieben der ambulanten Versorgung.
Politischer Einfluss
Obwohl der Pflegeberuf der zahlenmäßig größte Beruf in jedem Gesundheitssystem ist, hat er in keinem Land eine starke politische Stellung. Seine Einflussmöglichkeiten sind gering. Die Hauptgründe:
- Nach überholtem Verständnis ein Frauenberuf
- Wenig politisches und berufspolitisches Interesse
- Kurze Verweildauer im Beruf
- Gewöhnung an die Unterstellung unter Mediziner
- Ideologie des selbstlosen Dienens
- Nach öffentlicher Meinung geringer Organisationsgrad, das Gegenteil ist der Fall
- Oft nicht direkt Tarifpartner
- Vernachlässigung durch die Medien, im Vergleich zum Arztberuf.
Geschichte des Berufes
Siehe dazu: Geschichte der Krankenpflege
- wichtige Vertreterinnen des Berufes
- Florence Nightingale
- Agnes Karll
- Nancy Roper
- Friederike Fliedner
- Cicely Saunders - Hospiz
Siehe auch
- Altenpflege
- Kinderkrankenpflege
- Krankenpflege
- Krankenpflegegesetz
- Pflegerische Diagnostik
- Pflegebedürftigkeit
- Pflegefachfrau, dipl. / Pflegefachmann, dipl. (Schweiz)
- Pflegewissenschaft
Weblinks
- http://www.Pflegewiki.de Pflegewiki
- http://www.pflegeboard.de Internetportal für Pflegende
- http://www.anint.de Portal für Pflegende aus Anästhesie / Intensiv
- http://www.krankenschwester.de OnlineCommunity für Pflegeberufe
- http://www.intensivcareunit.de Fachportal für Intensivpflegekräfte
- http://www.pflegen-online.de Infos und kostenloser Pflegebrief als PDF
ja:看護師
Kategorie:Beruf
Kategorie:Krankenpflege 4th millennium BCE(5th millennium BC – 4th millennium BC – 3rd millennium BC - other millennia)
Events
- Sumerian city of Ur in Mesopotamia (40th century BC); Sumerian hegemony in Mesopotamia, with the invention of writing, base-60 mathematics, astronomy and astrology, civil law, complex hydrology, the sailboat, the wheel, and the potter's wheel, 4000–2000 BCE.
- Naqada culture on the Nile, 4000–3000 BC.
- Epoch of the modern Hebrew Calendar occurred on 7 October 3761 BC.
- Jewish chronology dates Creation to 25 September or March 29 3760 BC.
- First to Fourth dynasty of Kish in Mesopotamia.
- "Kurgan" cultures: Sredny Stog culture and Maykop culture, likely candidates for the Proto-Indo-Europeans, the latter also a candidate for the origin of the Bronze Age
- Ötzi the Iceman dies near the present-day border between Austria and Italy c. 3300 BC, only to be discovered in 1991 buried in a glacier of the Ötztal Alps.
- New Stone Age people in Ireland build the 250,000 ton Newgrange solar observatory c. 3200 BC.
- The Maya calendar dates the Creation of the Earth to August 11 or August 13, 3114 BC (establishing that date as day zero of the Long Count 13.0.0.0.0).
- Crete: Rise of Minoan civilization
- Neolithic settlement built at Skara Brae in the Orkney Islands, Scotland
- 3000 BC – Menes unifies Upper and Lower Egypt, and a new capital is erected at Memphis.
- According to Hindu mythology, the Epoch of the Kali Yuga occurred at midnight (00:00) on 18 February 3102 BC, the traditional death of Krishna
- Discovery of silver.
Cultures
- Indian Subcontinent
- Mehrgarh III–VI
- Mesopotamia in Asia
- Sumer
- Proto-Elamite
- Neolithic Europe
- Yamna
- Vinca culture
- Minoan civilization
- Egypt in Africa
- Naqada culture on the Nile
Environmental changes
Based on studies by glaciologist Lonnie Thompson (professor at Ohio State University and researcher with the Byrd Polar Research Center) [http://www.news-about-space.org/story/2409.html] a number of indicators shows there were a global change in climate 5,200 years ago:
- The climate was altered suddenly with severe impacts.
- Plants buried in the Quelccaya ice cap in the Peruvian Andes demonstrate the climate had shifted suddenly and severely to capture the plants and preserve them until now.
- A man trapped in an Alpine glacier ("Oetzi") is frozen until his discovery in 1991.
- Tree rings from Ireland and England show this was their driest period.
- Ice core records showing the ratio of two oxygen isotopes retrieved from the ice fields atop Africa’s Mount Kilimanjaro, a proxy for atmospheric temperature at the time snow fell.
- Major changes in plant pollen uncovered from lakebed cores in South America.
- Record lowest levels of methane retrieved from ice cores from Greenland and Antarctica.
- Beginning of desertification of Sahara (35th century BC). The shift by the Sahara Desert from a habitable region to a barren desert.
Significant persons
- Ötzi the Iceman lived c.3300 BC.
- predynastic pharaohs, Tiu, Thesh, Hsekiu, Wazner
- Early Dynastic Period pharaohs, Ro, Serket, Narmer
Inventions, discoveries, introductions
- Beginnings of urbanisation in Mesopotamia with the Sumerians.
- First cities in Egypt (35th century BC).
- First writings in the cities of Uruk and Susa (cuneiform writings). Hieroglyphs in Egypt.
- Kurgan culture of what is now southern Russia and Ukraine domesticates the horse and develops the chariot.
- Potter's wheel used in Middle East.
- Sails used in the Nile.
- Construction in England of the Sweet Track, the World's first known engineered roadway.
- Drainage and sewage system in India
- Dams, canals, stone sculptures using inclined plane and lever in Sumer
- Copper was in use, both as tools and weapons.
- Bronze was in use, specifically by the Maykop culture.
- Mastabas, the predecessors of the Egyptian pyramids
- the earliest phase of the Stonehenge monument (a circular earth bank and ditch) dates to ca. 3100 BC.
- The Céide Fields in Ireland, arguably the oldest field system in world, are developed.
Centuries
- 40th century BC
- 39th century BC
- 38th century BC
- 37th century BC
- 36th century BC
- 35th century BC
- 34th century BC
- 33rd century BC
- 32nd century BC
- 31st century BC
External references
- [http://www.news-about-space.org/story/2409.html 3200 BC Climate Change]
-6
ja:紀元前4千年紀
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Prolepse
Die Erzähltheorie oder Erzählforschung ist eine interdisziplinäre Methode der Geisteswissenschaften, Kulturwissenschaften und Sozialwissenschaften. Die internationale Bezeichnung lautet "narratology" (im Englischen) und "narratologie". (im Französischen) Deshalb hat sich im Deutschen auch "Narratologie" eingebü
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Suchbaum
In der Informatik ist ein Suchbaum eine auf Bäumen basierende abstrakte Datenstruktur, die sich dadurch auszeichnet, in ihr gespeicherte Objekte und Elemente einer geordneten Menge effizient suchen zu können.
Operationen
Suchbäume unterstützen die Op
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Byssus
Byssus oder Byssos ist eine Bezeichnung für die Faser, (auch das Gewebe selbst), die aus den Ankerfäden der im Mittelmeer lebenden Edlen Steckmuschel (Pinna nobilis L.) gewonnen wurde. Die Faser ist goldglänzend, extrem fest und haltbar, insofern mit modernen Nylonfäden vergleichbar.
Die Steckmuschel ist die weitaus größte Muschel des Mittelmeers. Sie kann bis zu einen Meter lang werden. Heute ist die Steckmuschel geschützt, das Handw
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MyBible
MyBible ist ein kostenloses Computer-Programm zum Anzeigen von verschiedenen Übersetzungen der Bibel auf dem Computer-Monitor.
Merkmale
Es können mehrere Bibelübersetzungen gleichzeitig parallel betrachtet werden. Eine schnelle Volltextsuche (Konkordanz-Funktion) ist integriert.
MyBible wurde von Daniel Rikowski, einem 1771 in Mitau, Kurland; † 10. April 1825 in Markgrafen, Kurland) war ein Schriftsteller, Dichter und Historiker.
Leben
Im Ok
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The Faculty
The Faculty ist ein Horrorfilm aus dem Jahre 1998, produziert in den USA. Die Regie führte Robert Rodriguez. Der Film gehört zum Genre Horror bzw. Sci-Fi; in wirtschaftlicher Hinsicht gilt er als ein Flop.
Handlung
The Faculty ist weniger als Remake als Satire des Films
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O-Fest
Das Oktoberfest in München (mundartlich auch: die Wiesn, oft falsch mit Apostroph „Wies'n“ geschrieben) ist das größte Volksfest der Welt. Es findet seit 1810 auf der Theresienwiese im Westen Münchens statt. Jahr für Jahr wird das Fest von über sechs Millionen Menschen besucht. Für die Wiesn brauen die Münchner Brauereien ein spezielles
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Gore
Als Gore (engl. geronnenes Blut und durchbohren, aufspießen) wird – ähnlich wie Splatter – eine visuelle und affektorientierte Strategie der filmischen Körperdarstellung bezeichnet, die jedoch im Gegensatz zum Splatter ihr Hauptaugenmerk nicht so sehr auf das Zeigen böser Taten richtet, sondern mehr auf deren Ergebnis.
Während der Akt des Verletzens im Mittelpunkt des Splatters steht, wird beim Gore das Ergebnis in farbigen, klinisch detaillierten Groß-, Nah- und Detailaufnahmen präsentiert. Totale Zerstückelungen, Aus
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O-Saft
Orangensaft ist ein Fruchtsaft, der durch Auspressen von Orangen hergestellt wird. Umgangssprachlich wird er oft als O-Saft bezeichnet und seltener, auch auf Verpackungen, als Apfelsinensaft.
Laut Fruchtsaft-Verordnung darf als Saft nur ein solches Getränk bezeichnet werden, das zu 100 % aus dem Fruchtsaft und Fruchtfleisch der entsprechenden Früchte stammt. Anders verarbeitete Formen sind der Fruchtnektar und das Fruchtsaft, der durch Auspressen von Orangen hergestellt wird. Umgangssprachlich wird er oft als O-Saft bezeichnet und seltener, auch auf Verpackungen, als Apfelsinensaft.
Laut Fruchtsaft-Verordnung darf als Saft nur ein solches Getränk bezeichnet werden, das zu 100 % aus dem Fruchtsaft und Fruchtfleisch der entsprechenden Früchte stammt. Anders verarbeitete Formen sind der Fruchtnektar und das | |